Ich finde – LinkedIn ist eine verdammt komplizierte Plattform. Und zwar in dem Sinne, dass es auf den ersten Blick absolut nicht eindeutig ist, welche Art von Beiträgen LinkedIn und seine Community eigentlich haben will.

Das wird auch dadurch nicht einfacher, dass die Grenze von „Guter Post“ zu „übertriebene Selbstdarstellung“ scheinbar immer willkürlich gesetzt wird. Diese Ambiguität machte es mir persönlich unheimlich schwer zu verstehen, wie ich mich selbst auf LinkedIn präsentieren sollte und ob das denn vom Prinzip her überhaupt ok wäre.

Als ich dann neulich erneut im Freundeskreis hörte, dass LinkedIn eine Plattform für Selbstdarstellung sei – fiel der Groschen. Ja! Tatsächlich ist LinkedIn genau das – eine Plattform für Selbstdarstellung. Aber ohne die negative Konnotation.

Ich sehe LinkedIn als einen Marktplatz. Dort werden permanent Unternehmen, Spezialisten und Organisationen vorgestellt. Und das mit dem Ziel einen Match zu finden. Also Gelichgesinnte, Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die zu einem passen. Eine Art professioneller Balzraum.

Um innerhalb dieses Raumes Erfolg zu haben, muss man sich in Selbstdarstellung, alias Personal Branding und Marketing üben.

Und das ist in meinen Augen VOLLKOMMEN IN ORDNUNG. Es ist ebenfalls in Ordnung, dass einem manche Beiträge gefallen und andere nicht – man kann ja schließlich nicht der Deckel für alle Töpfe sein.

Jetzt, da ich für mich selber geklärt habe, wie ich LinkedIn sehe und wie ich es ausspielen möchte, ist das Ziel für die kommende Zeit „Selbstdarstellung“ zu betreiben und mich einerseits als Person, aber auch vor allem als Arbeitskraft vorzustellen.

Letztlich kann ich gleich Kung Fu-Panda nicht vom Morgentau und Licht leben.

Ich bin ready für den professionellen Balztanz- also, let’s dance!

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